Pfarrei Entlebuch

Pfarreiheim Entlebuch

Das Pfarreiheim Entlebuch befindet sich direkt unterhalb der Dorfkirche an der Bundesrat-Zemp-Strasse 2.

Im Pfarreiheim stehen verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung:
- ein grosser Saal mit Bühne, der unterteilt werden kann
- eine modern eingerichtete Küche samt Grundausstattung an Geschirr und Besteck
- kleinere Räume, die zum Teil von Musikschule, Jungwacht und Blauring regelmässig genutzt werden

Das Pfarreiheim steht grundsätzlich allen Vereinen und Organisationen zur Benützung offen. Ebenso sind private Veranstaltungen möglich.
Es gilt folgende Prioritätenordnung:
1. Veranstaltungen der Pfarrei
2. Kirchliche Vereine
3. Musikschule
4. Dorfvereine und weltliche Institutionen, sowie private Gruppen

Genauere Angaben dazu finden Sie im Benutzungsreglement Pfarreiheim.

Seit dem Neubau der Küche benutzen vermehrt Militär- und Lagergruppen das Pfarreiheim (Saal und Küche). Dies geschieht in Absprache mit der Gemeinde Entlebuch und meist mit längerfristiger Reservierung.

Für weitere Auskünfte und die Reservierung wenden Sie sich an die Hauswartin Silvia Burri.


Pfarrkirche - Entlebuch

Pfarrkirche St. Martin Entlebuch

In Entlebuch stand bereits um das Jahr 900 herum eine Gaukirche. Von den mittelalterlichen Kirchen im Dorf gibt es keine gesicherten Kenntnisse. Einziger Bestandteil einer um 1300 erbauten Anlage ist noch der heutige Turm. 1595 wurde die Kirche neu errichtet; 1680 fügte man an das Langhaus einen neuen Chor an, dessen Hochaltar 1683 geweiht wurde. Mit der Renovation des Glockenstuhles im Jahr 1696 und einer neuen Schindeldeckung des Turmes wird erstmals auch eine Uhr erwähnt. 1775 wurde die Turmhaube mit Schindeln neu eingedeckt. 1776 beschloss die Kirchgemeinde einen Neubau der Pfarrkirche. Im September 1784 ist das Werk bis auf ein Stück der Ringmauer, bis auf das Beinhaus, das 1786 fertiggestellt wird, und bis auf eine Stiege vollendet. 1842 deckt man das Dach mit Ziegeln ein, 1844 erhält auch der Turm eine neue Schindeldeckung. 1937 wurde die bestehende Schindeldeckung durch einen Kupferblechhelm ersetzt. Mit der Restaurierung 1968/70 wurden die Renovationen der Jahre 1861/62 und 1887/88, die sich vor allem auf die Ausstattung bezogen, weitgehend rückgängig gemacht, sodass die Kirche das spätbarocke Aussehen zurückgewonnen hat.

Die Pfarrkirche ist in erster Linie Gottesdienst- und Gebetsort.
Kirchenkonzerte sind in beschränktem Umfang möglich. Genauere Angaben dazu finden Sie im Benutzungsreglement Kirche. Gegebenenfalls ist ein Reservationsantrag dem Kirchmeier einzureichen.


Bruderklausen Kapelle Rotmoos

Bruderklausen-Kapelle Rotmoos

1947/48 von den Architekten Alois Stalder und Hans Anton Brütsch nach der Vorlage der Bergkirche auf dem Stoos bei Schwyz erstellt. Gemischter Holzbetonbau. Glasgemälde von Hans Stocker (1951), das Leben des hl. Bruder Klaus darstellend. Lindenholzstatue der Madonna mit Kind (1963) von Hedwig Aregger-Marazzi, Hasle.

Gottesdienste:
Samstag, 19.30 Uhr (1. Samstag im Monat, November bis April);
Samstag, 20.00 Uhr (1. Samstag im Monat, Mai bis Oktober)

Kontakt: Rosa Epp, Sakristanin, Telefon: 041 480 10 87


Kapelle St. Beat und St. Wendelin auf der Egg

Kapelle St. Beat und St. Wendelin auf der Egg

1584 wurde die Kapelle «uff Eggen» erstmals erwähnt. 1694 nicht weit vom alten Standort durch den Baumeister der Pfarrkirche Entlebuch, Gilg Thalmann, neu errichtet. 1791 Neuweihe des Gotteshauses. 1952 und 1978 gesamthaft restauriert. Kapellenschatz: Vortragekreuz 17. Jh., Wettersegenmonstranz Mitte 18 Jh., zwei Glocken (1566 und 1698).

Gottesdienste:
Mittwoch, 20.00 Uhr (Mai bis Oktober, 14-täglich)

Kontakt: Lis Bucher-Roos, Oberegg, Telefon: 041 480 03 04


Alterswohnheim - Entlebuch

Alterswohnheim-Kapelle

Die Alterswohnheim-Kapelle ist dem Heiligen Franziskus geweiht und grosszügig gebaut. Sie ist regelmässiger Gottesdienstort der Pfarrei Entlebuch.

Gottesdienste
Sonntag, 10.00 Uhr Wortgottesdienst
Dienstag, 19.00 Uhr Messfeier
Donnerstag, 10.00 Uhr Messfeier


Burgkapelle (prähistorische Fundstelle)

Quadersteine zeigten sich als Fundgegenstände einer ehemaligen Burg aus der Zeit der Herren von Wolhusen. Auf dem Burghügel Bau einer Kapelle durch Frondienst von Mitgliedern der KAB. Einweihung 1975.


Niklauskapelle auf der Rengg

Bescheidenes Wegheiligtum. 1809 erstmals erwähnt. 1972 neu erbaut. Statue des hl. Niklaus, datiert um 1680.


Dreikönigskapelle Graben

Im mittleren 17. Jh. erbaut. Skulpturengruppe aus 1490, die Epiphanie darstellend (heute ausgestellt im Entlebucher Museum in Schüpfheim).


Kapelle St. Loi, Unterfuhren

1696 in einem Stiftungsbrief erstmals erwähnt. 1777 und zu Beginn des 20. Jh. renoviert. 1982 auf den alten Fundamenten neu errichtet. Gemälde des hl. Eligius, gemalt von einem naiven Künstler um 1900.


Angenkapelle

Im 19. Jh. erbaut. Das Bethäuschen ersetzte das zum Tempelhaus gehörige Kleinfeldkreuz. Unter einem Satteldach mit Rundbogennische ein Altärchen mit Madonnenstatue.


Hofkapelle Unteregg, Rengg

Kleines Gebetshaus, das mit der auf Haselegg erzählenden Sträggele-Sage in Verbindung gebracht wird. 1987 renoviert.


Wegkapelle Haselegg – Entlebuch

Wegkapelle Haselegg

1755 erstmals erwähnt. Ende des 19. Jh. in der heutigen Form entstanden. Das Bethaus soll dort erbaut worden sein, wo die «Sträggele» ein Kind geraubt, zerrissen und einzelne Glieder desselben hingeworfen habe. Die Mutter habe ihr weinendes Kind erbost aus dem Fenster gehalten: «Wenn du nicht aufhörst zu weinen, soll dich die Sträggele holen!»

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