Pfarrei Finsterwald

Seit dem Kirchenbau im Jahr 1938/39 entwickelte sich ein eigenes Pfarreileben in Finsterwald. Die Pfarrei Finsterwald gehörte weiterhin zur Kirchgemeinde Entlebuch.
Seit 1994 bilden Entlebuch und Finsterwald einen Pfarreienverband.


Herz-Jesu Kirche - Finsterwald

Herz-Jesu Kirche Finsterwald

Im Jahr 1938 wurde die Kirchenstiftung Finsterwald gegründet und anschliessend durch den Luzerner Architekten Gisbert Meier ein Gotteshaus in Stahlbeton und Backsteinmauerwerk gebaut. Am 5. November 1939 wurde die Kirche eingeweiht. Ein lang ersehnter Wunsch der Bevölkerung von Finsterwald ist in Erfüllung gegangen, da sie nicht mehr jeden Sonntag nach Entlebuch pilgern mussten. Etwas später, 1942/43, hat Alfred Schmidiger, Luzern, das Chorbild und den Kreuzweg entworfen und geschaffen.
Die Kirche ist in ihrer einfachen Bauart noch heute gut erhalten. Der Friedhof wurde im Jahr 2000 saniert und neu gestaltet. Im 2001 wurde der Friedhof mit einem Gemeinschaftsgrab erweitert.
Mit dem Kirchenbau wurde gleichzeitig ein Pfarrhaus erstellt, das mit einem Verbindungsgang erschlossen wurde. Heute ist das Pfarrhaus als Wohnhaus vermietet.


Kapelle Brüderenalp - Finsterwald

Kapelle Brüderenalp

Von Eremiten im 14 Jh. gegründet. 1470 und 1537 in verschiedenen Quellen erwähnt. 1725 auf dem alten Grundriss neu erstellt. 1896 umfassend renoviert. Gemauertes Gebäude mit Satteldach und schlankem Dachreiter mit Glockenjoch. Interessante Kunstschätze: Ölgemälde, die unbefleckte Empfängnis Mariä darstellend, dem Luzerner Künstler Jakob von Wil zuzuschreiben, um 1615.
Gottesdienste: Jeweils an Mariä Himmelfahrt, 15. August.
Kontakt: Jost Bieri, Schluchen, Telefon: 041 480 26 43


Hofkapelle Lippern

Bethäuschen, steht in Zusammenhang mit der «Sträggele»-Sage von Haselegg. Nach mündlicher Überlieferung wurden im 18 Jh. im weiten Umkreis insgesamt sieben Kapellen erbaut, welche an Fundstellen von Leichenteilen des zerrissenen Kindes stehen sollen. Die ursprüngliche Kapelle wurde 1936, zusammen mit Haus und Scheune auf Lipperen, durch einen Brand vollständig zerstört, anschliessend neu errichtet und in den 80er-Jahren verschoben und der neuen Strassenführung angepasst (muss gemäss altem Kaufbrief «an der Strasse stehen»).

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